2021
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Zermatter Hoteliers befürchten den Overtourism.

In Zermatt wird das Thema Overtourism heiss diskutiert. Zermatter Hoteliers haben Bedenken, gute Gäste zu verlieren und wollen nun Gegensteuer geben.

Zermatt hat einen guten Sommer hinter sich. Allein im ersten Halbjahr konnte die Matterhorn Gotthard Bahn 1,29 Millionen Ankünfte in dem autofreien Bergort verzeichnen, 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Insbesondere hat sich der internationale Ausflugstourismus in den letzten Jahren zum Wachstumsbringer der Destination Zermatt entpuppt. Die Gornergrat-Bahn wies im ersten Halbjahr 18 Prozent Mehrumsatz aus. Die Zermatt Bergbahnen konnten innert der letzten vier Jahre den Verkehrsertrag im Sommer um 24 Prozent erhöhen. Im Winter war der Zuwachs nicht mal halb so gross. Seit Jahren steigt die Zahl der Zermatt-Touristen stärker als das Logiernächtevolumen.

Die Zermatter Hoteliers beobachten diese Entwicklung mit Skepsis. Mehr Nachfrage begrüsst man zwar grundsätzlich, die Auslastung der Zermatter Beherbergung liegt heute bei etwas über 40 Prozent, hat also noch viel Luft nach oben. Zudem kamen die Übernachtungspreise in den letzten Jahren unter Druck.

Mehr Nachfrage könnte sich positiv auf die Preise auswirken – wenn es sich um die richtige Nachfrage handelt. Im Augenblick führt die steigende Gästefrequenz im Zentrum des Ortes jedoch zu verstopften Strassen und nicht im gewünschten Ausmass zu mehr belegten Betten. «Wenn schon so viele Touristen zu uns kommen, dann soll die Hotellerie und Gastronomie auch davon profitieren», spricht Corinne Julen, Inhaberin und Geschäftsführerin des Europe Hotel & Spa, Klartext.

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