2021
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Zentralschweiz will Bikermekka werden

Das Projekt heisst: «Mountainbike Zentralschweiz».

Der Bikegast soll die Zentralschweiz als eine zusammenhängende Region mit attraktiven Bikeangeboten erleben – digital zusammengefasst auf einem Bikeportal und real vor Ort auf den Trails, in den Hotels, in den Shops, bei den Transportunternehmungen und mit den Bikeguides. Dies ist das Ziel des Projekts «Mountainbike Zentralschweiz», in welchem fünf Kantone (Luzern, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Uri) und drei touristische Regionen zusammenarbeiten. Unterstützt wird es mit Mitteln aus der Neuen Regionalpolitik (NRP).

Die erste Phase
In der Projektphase 2018/2019 wurden unter anderem regionale und kantonale Grundlagen geschaffen, um das Bikeangebot attraktiver zu gestalten. Als Folge eröffnete zum Beispiel 2019 der Flowtrail Marbachegg. Ausgebaute Serviceleistungen sollen das Bike-Erlebnis optimieren. So wurden Zaunübergänge erstellt, Zäune markiert und Werkstationen bei Bergbahnen und Restaurants montiert. 20 Hotels spezialisierten sich auf die Bedürfnisse der Biker und dürfen nun das Label «Bikehotel» tragen. Ausserdem gründeten die Bikeguides einen Verein, um sich auszutauschen, zusammenzuarbeiten und den Gästen individuelle Bike-Erlebnisse zu ermöglichen.

Seit rund anderthalb Jahren koordiniert Product Manager Thomy Vetterli vorhandene und geplante lokale Projekte. Er fördert den Austausch zwischen den Tourismusorganisationen, den Fach- und Umweltverbänden und den politischen Fachstellen, um in den fünf Kantonen eine möglichst ähnliche politische Grundlage für das Biken zu erarbeiten. Ausserdem verfolgt er Projektziele wie das Entflechten von Bike- und Wanderwegen.

Die zweite Phase
Das Projekt «Mountainbike Zentralschweiz» hat sich in der Zwischenzeit in der Bikeszene etabliert, geniesst Rückhalt in den Regionen und das Vertrauen der Kantonsregierungen. Letztere haben das Programm 2020 bis 2022 genehmigt, sodass das NRP-Projekt «Mountainbike Zentralschweiz» in die zweite Phase gestartet ist. Product Manager Thomy Vetterli wird weiterhin zwischen seinen acht Arbeitsplätzen in den beteiligten Kantonen und Regionen pendeln, um nah dran zu sein. Die vier Schwerpunkte sind schnell aufgelistet, aber nur mit Ausdauer umsetzbar: Projekthase 1 weiterführen, ein digitales Bikportal aufbauen, die mittelfristige Finanzierung von «Mountainbike Zentralschweiz» sichern und eine Strategie für E-Mountainbike entwickeln. (MICE-tip)

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