Von Networking bis Zukunftsszenarien

Zum zehnten Mal fand gestern im Park Hyatt in Zürich der «Hotelmarketingtag» statt. Rund 300 Vertreter aus Hotellerie und Tourismus folgten der Einladung von Schweiz Tourismus und HotellerieSuisse.

Das gediegene Ambiente des 5-Sterne-Superior-Hotels Park Hyatt war für das Networking perfekt. Nicht weniger spannend das Tagungsprogramm, kompetent moderiert von Urs Gredig.

Mit-Veranstalter Martin Nydegger, CEO von Schweiz Tourismus (ST), versprach den Hoteliers verstärktes Marketing im europäischen Markt, 5 Millionen Franken hat ST für die Jahre 2020 und 2021 dafür budgetiert. Luft nach oben hat der Schweizer Tourismus gemäss Nydegger noch: «Der Schweizer Tourismus wächst deutlich schwächer als der weltweite mit seinen 3 bis 4 Prozent.»

«The Art Of Being Smart»
Tagungsthema war «The art of being smart», entsprechend präsent das Thema Datenmanagement, Onlinemarketing und Bewertungen in den Breakout-Sessions. Keynotespeaker Kenin Koidl vom Trinity College Dublin nahm sich des Themas Vertrauen an und definierte dieses als Quotient aus Beständigkeit und Zeit.

Der Wissenschaftler prognostiziert Stadt- und Flughafenhotels keine rosige Zukunft. Mit den selbstfahrenden Autos würde das Auto auch zur Schlafstätte, ein Übernachten im Hotel werde sich der Geschäftskunde schon rein zeitlich dann nicht mehr leisten wollen. Stadthotels könnten vielmehr eine ganz neue Funktion bekommen: Als Andockstation dieser selbstfahrenden Vehikel. Dann würden nicht mehr Betten sondern eben gerade die Zusatzleistungen verkauft – von der Duschmöglichkeit bis zum Frühstück. (gsg)

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