2021
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Baselbiet lockt MTB-Touristen mit Karte. #HSPD20

Baselland Tourismus umwirbt Mountainbike-Touristen mit einer neuen Karte. Diese hat eine Vorgeschichte: Die darauf notierten legalen Touren sind erstes Ergebnis eines Regierungsauftrages, der nach Biker-Protesten in einem Vorstoss im Landrat gemündet hatte. Die Fronten weichen nun langsam auf.

Die Karte «Baselland Mountainbike», deren Informationen samt Landkarte auch online abrufbar ist, hat eine jahrezehntelange Streit-Vorgeschichte. Oft waren Bikende von Waldeigentümern, Gemeinden und alteingesessenen Waldnutzern als Schädlinge bekämpft worden. Als es immer mehr wurden, eskalierten Konflikte, zuerst am Gempen.

«Eigentlich sind Bikeprobleme Stammtischprobleme», sagt nun René Schenker, Präsident des Vereins Trailnet.ch Region Nordwestschweiz: In der Realität komme man unterwegs meist bestens aneinander vorbei. Den Anteil Rowdies und Querwaldeinfahrenden schätzt Ueli Meier, Leiter des Amtes für Wald beider Basel auf vielleicht zwei Prozent.

«Perfekte Topografie» für MTB
Für die 98 Prozent, die friedlich und legal Baselbieter Jurahügel geniessen wollen, hat Baselland Tourismus nun die Karte gestaltet, die am Donnerstag ob Liestal den Medien vorgestellt wurde. Biken ist laut Geschäftsführer Tobias Eggimann heute beliebter Breitensport, wie auch das Bundesamt für Strassen in einer Studie festgestellt habe.

Das Baselbiet habe eine «perfekte Topografie» zum Biken, die Touren seien gut erreichbar auch mit dem ÖV, und im Gegensatz zu den Alpen könne man hier das ganze Jahr über fahren. Biken mache hungrig und durstig, und davon profitiere die lokale Gastronomie. Baselland Tourismus lege neben Wandern daher einen Akzent auf das Biken; die Karte soll explizit Leute in den oberen Kantonsteil locken.

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